"Fünf Finger sind eine Hand"

Open Space in Jülich.
Kinder-
und familienfreundliches Jülich Wir gestalten eine
gemeinsame Zukunft, in der es Spaß macht zu leben und
zu arbeiten.
Am 31.03.01 hat in Jülich ein open space
stattgefunden - eingeladen vom Arbeitskreis Kinder- und
Familienfreundliches Jülich, begleitet von Uli Schlingensiepen,
Stuttgart und Prof. Dr. Heinz J. Kersting, Aachen.
Teilgenommen
haben 75 haupt- und ehrenamtliche Vertreter Jülicher
Kindertageseinrichtungen, Schulen, Beratungs- Bildungs- und
Freizeiteinrichtungen, Polizei, VHS, Stadtverwaltung, Freie
Träger, Mitglieder der Fraktionen und noch einige mehr.
Sie wollten anschließen an bereits durchgeführte
Projekte, Wettbewerbe, Zukunftswerkstätten und bestehende
Vernetzungen. Der existierende Rahmenplan "Kinder- und
familienfreundliches Jülich" sollte mit weiterem
Leben erfüllt werden. Das Ziel: Kinder- und familienfreundliches
Denken in allen kommunalen Bereichen zu verankern und darüber
hinaus die Attraktivität Jülichs, die Lebensqualität
der Menschen, das Kultur- und Bildungsangebot, die Beratungsangebote
sowie die Infrastruktur für die in Jülich lebenden
Familien zu fördern und zu stärken.

Uli Schlingensiepen und Prof. Dr. Kersting eröffnen
den open space und erläutern die Konferenzmethode. Die
Teilnehmer scheinen überrascht: ein großer Raum
mit 100 Stühlen in zwei konzentrischen Kreisen. Keine
Tische, keine Tagesordnung, keine Vorträge, keine festgelegten
Gesprächsgruppen, keine vorformulierten Themen, sondern
durchgängig das Prinzip von Autonomie und Selbstorganisation.
Es gilt das "Gesetz der zwei
Füße":
Die Teilnehmer können und sollen zwischen den Gruppen wandern.
Außerdem gelten 4 Grundsätze:
1. Die da sind, sind genau die Richtigen.
2. Was auch immer geschieht, es ist das Einzige was geschehen kann.
3. Es fängt an, wenn die Zeit reif ist.
4. Vorbei ist vorbei.
Zum Leitthema werden aus der Gruppe heraus Teilthemen
vorgeschlagen, von den Teilnehmern gewählt oder auch nicht.
Zu den gewählten Themen bilden sich Konferenzrunden, die
im Verlauf der Veranstaltung und insbesondere in der Schlussrunde über
ihre Arbeit und ihre Ergebnisse berichten sollen.
Projektgruppen gründen sich, die sich
am Ende des open space allen präsentieren, Teilnehmer
und Verantwortlichkeit klären, Ziele nennen und die
Struktur ihrer Weiterarbeit vorstellen.

Mit einem tollen Buffet beenden wir den Tag.
Der open space brachte uns Interessenten zusammen und bot uns
Raum zur Entfaltung der Energie, Kreativität und Kooperation,
die in uns steckt und die wir zur Bearbeitung unserer Anliegen
mitbringen.
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